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Drei neue Updates für Amazons Alexa

Folgefragen, "Skill Arbitration" und ein Gedächtnis - Alexa erhält neue Funktionen. Eine davon soll auch in Deutschland verfügbar sein.

Der Wettkampf um den intelligentesten Sprachassistenten geht in eine neue Runde. Amazon plant für Alexa insgesamt drei neue Updates, die den Sprachassistenten fortan noch intelligenter und vielseitiger werden lassen soll. Vor allem die Folgefragen dürften für viele Nutzer eine lang ersehnte Besonderheit darstellen.

Updates bereits auf der Entwicklerseite angekündigt

Alexas Updates zielen vor allem auf eine Verbesserung der Echo Lautsprecher und deren Nutzung ab. Unter anderem müssen sich die Besitzer vom Echo nun keine Namen für Skills mehr merken. Außerdem kann Alexa auch auf Folgefragen angemessen reagieren und diese beantworten. So bewegen sich die Anweisungen gegenüber dem Sprachassistenten mittlerweile auf einer ganz neuen Stufe und werden künftig immer stärker einem „echten“ Dialog ähneln. Besonders spektakulär ist das dritte Update, welches Alexa gewissermaßen ein Gedächtnis „einpflanzt“. Kunden aus Deutschland müssen sich aber wie gewohnt noch etwas gedulden, denn hierzulande wird erst einmal nur ein Feature verfügbar sein.

Das Merken der Skill-Namen entfällt

Beim Update Nummer 1 wird die Funktion „Skills Arbitration“ freigeschaltet. Statt sich den Namen für einen Skill konkret merken und Alexa darauf ansprechen zu müssen, sucht der Sprachassistent fortan selbständig nach dem passenden Skill und beantwortet die Fragen der Nutzer angemessen. Wer bis dato wissen wollte, wann die Müllabführ kommt, muss also nicht mehr den dazugehörigen Skill erst aufrufen und aktivieren, sondern einfach nur Alexa danach fragen. Das wird vor allem Einsteigern den Umgang mit Alexa erheblich erleichtern.

Alexa gibt es nun mit einem Gedächtnis

Ein weiteres Update sorgt sich um das Gedächtnis von Alexa. Der Sprachassistent kann nun nach vorherigem Hinweis bestimmte Daten abspeichern, so beispielsweise den Geburtstag der Eltern oder des Partners. Dazu reicht einfach ein Hinweis mit dem Namen und dem jeweiligen Datum. Beides wird dann abgespeichert und nach der jeweiligen Frage entsprechend beantwortet. Noch steht aber nicht fest, ob Alexa dann auch an dem jeweiligen Datum auf den Geburtstag hinweisen wird oder ob es das Gedächtnis lediglich zur Beantwortung von spezifischen Fragen einsetzt.

Hinsichtlich der Folgefragen zieht Alexa mit Google gleichauf

Das dritte Update widmet sich den Folgefragen. Diese gibt es bereits bei Googles Sprachassistenten, Amazons Alexa zieht nun also wieder gleichauf. Wer sich über das Wetter in Dresden oder Köln informieren möchten, kann nach vorheriger Antwort Folgefragen stellen, zum Beispiel, indem nach einem bestimmten Tag oder einfach nach dem Wochenende gefragt wird. Nutzer vom Echo können über die Alexa App selbständig nachschauen, wann die jeweiligen Updates verfügbar sind. Vorerst ist das in Deutschland aber lediglich das Update für die Folgefragen.

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Nico Bode

Mein Name ist Nico. Ich bin Geschäftsführer einer kleinen Firma für Marketing Dienstleistungen. Ich freue mich, Euch die Smart Home Welt näherzubringen und gemeinsam mit Euch zu lernen.
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