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Google veröffentlicht neues Betriebssystem „Android Things“ für IoT-Geräte

Mit dem neuen Betriebssystem von Google sollen smarte Geräte ab sofort besser kommunizieren können und das Zuhause noch intelligenter machen.

Das „Internet of Things“ (deutsch: Internet der Dinge) bezeichnet die Vernetzung intelligenter Geräte, die fortan untereinander kommunizieren und eigenständig Abläufe vollziehen können. Google hat die Zukunftsindustrie zum Anlass genommen, ein eigenes Betriebssystem dafür zu entwickeln. Es handelt sich hierbei um einen Ableger vom bereits bekannten Android OS, der den symbolträchtigen Namen „Android Things“ tragen wird.

Was steckt hinter dem Betriebssystem?

Google bleiben im Zeitplan und sind dennoch immer noch für die ein oder andere Überraschung gut. So erschien zum Anfang vom Mai die offizielle Version 1.0 vom „Android Things“, welches zur Vernetzung und Steuerung aller typischen IoT-Geräte dienen soll, künftig aber auch Roboter befehligen könnte. Die offizielle Vorstellung, in der beide Beispiele ebenfalls Erwähnung fanden, fand im Zuge der Google Entwicklerkonferenz statt und machte dort den Auftakt.

Der Technologie- und Suchmaschinen-Gigant gibt selber an, dass das große Ziel von „Android Things“ sei, Entwickler tatkräftig zu unterstützen, damit diese künftig noch schneller Geräte für das IoT entwickeln können, während zugleich auch kleinere Unternehmen mit überschaubaren Budgets eine zusätzliche Option erhalten. Offizielle Vertreter aus dem Hause Google gaben an, dass das Betriebssystem generell kostenfrei sein soll, jedoch weitere Services gegen eine Bezahlung gebucht beziehungsweise genutzt werden können. Damit würde also das aktuell besonders beliebte Bezahlungsmodell „Freemium“ verfolgt werden, bei dem die Basis kostenfrei ist, Premium-Leistungen dann aber nur gegen Bezahlung offeriert werden.

Google garantiert für neue Hardware langjährigen Support

Mit Hinblick auf die „System on Modules“ werden eine Reihe neuer Hardware-Bestandteile von Google veröffentlicht, beispielsweise der Qualcomm SDA 212 und SDA 624, MediaTek MT8516 sowie der NXP i.MX8M Chip. Alle sollen für mindestens drei Jahre unterstützt werden. Das Model B vom Raspi 3 wird aktuell ebenfalls unterstützt, unterliegt aber nicht dieser langfristigen Garantie. Google plant die Hersteller der Chips über den genannten Zeitraum mit kostenlosen Sicherheitspatches zu versorgen.

Die Kombination aus neuem OS und Hardware-Support-Garantie macht Googles Ziel deutlich: Man möchte sich noch größere Marktanteile im IoT-Umfeld sichern und zugleich eine Basis dafür schaffen, dass die hauseigenen Apps ebenfalls im IoT-Netzwerk Verwendung finden, beispielsweise YouTube oder der Play Store mitsamt vieler offiziell angebotener Apps.

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Nico Bode

Mein Name ist Nico. Ich bin Geschäftsführer einer kleinen Firma für Marketing Dienstleistungen. Ich freue mich, Euch die Smart Home Welt näherzubringen und gemeinsam mit Euch zu lernen.
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