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Welche Z-Wave Geräte benötigt man für eine Smart Home Alarmanlage? – Videoreihe Alarmanlage – Teil 2

Hier erfährst Du, welche Z-Wave Komponenten für eine perfekte Smart Home Alarmanlage notwendig sind. Dazu stellen wir Komponenten kurz vor.

Info

Dieser Beitrag ist Teil unserer Videoreihe zur Smart Home Alarmanlage. Im vorherigen Beitrag findest Du die Einleitung zu unserer Videoreihe.
Wie wir in unserer Einleitung zur Videoreihe rund um die Alarmanlage bereits angedeutet haben, wollen wir Dir detailliert aufzeigen, wie Du eine komfortable und smarte Alarmanlage in Deinem Smart Home erstellen kannst. Dafür soll es heute darum gehen, welche Z-Wave Geräte überhaupt möglich sind. Dazu zeigen wir, welche wir schon im Einsatz haben und auch empfehlen können oder was allgemein möglich ist.

In den nächsten Tutorials werden wir dann näher auf die einzelnen Elemente eingehen und auch die Einrichtung bzw. das Hinzufügen zur Alarmanlage zeigen.

Z-Wave Geräte für das Schalten der Alarmanlage

Um die Alarmanlage scharfstellen zu können oder auch wieder zu deaktivieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine zwar sehr preisintensive Variante (rund 190 Euro), aber einfach zum Nachrüsten, ist das Popp Keypad. Mit diesem lassen sich verschiedene PINs zur Steuerung beispielsweise der Alarmanlage festlegen. Bei uns hatte das Modell zeitweise Funkaussetzer, konnte aber dennoch in seiner Funktionsweise überzeugen.

Aeotec Wallmote QuadDie Schaltung des Alarmsystems kann auch über einen Funkwandschalter – wir nutzen dafür den Aeotec Wallmote Quad – umgesetzt werden. Dazu haben wir bereits ein Tutorial mit einem Test des Schalters für Dich erstellt. Über die vier vorhandenen Tasten kann nicht nur das Licht, sondern eben auch der Alarm geschaltet werden. Dabei ist jede Taste mit mehreren Funktionen, ein kurzes und langes Drücken sowie ein längeres Halten, ausgestattet. Mit rund 90 Euro auf jeden Fall ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für uns ist dieses Z-Wave Gerät definitiv ein Muss für unsere Alarmanlagensteuerung.

Nach einem ähnlichen Prinzip lassen sich zudem Unterputzmodule von Fibaro wie dem Dimmer 2 verwenden. Diese verfügen über die sogenannte „Scene Activation“. Das bedeutet, dass man Tasten nicht nur für die Lichtsteuerung, sondern noch weitere Aktionen belegen  kann. Über ein langes oder schnelles Drücken der Lichtschalter kann auch das Alarmsystem de-/aktiviert werden. Ein Vorteil bei diesem Modul ist, dass diese meistens schon im Smart Home Verwendung finden und man somit keine zusätzlichen Ausgaben hat. Die Unterputzmodule lassen sich einfach erweitern und auch für unsere Alarmanlage verwenden.

Für die Schaltung unseres Alarmsystems nutzen wir außerdem einen Fingerprintsensor von Anthell Electronics. In einem dazugehörigen Beitrag über die Einrichtung des Fingerprintsensors erklären wir genau die Verwendung. Auch die Fibaro Keyfob Fernbedienung kann für die Schaltung zum Einsatz kommen.

Sensoren für den Status der Fenster

Um ein sicheres Alarmsystem zu gewährleisten, sollten natürlich auch die Fenster in dieses integriert werden. Dies kann über Fenstersensoren umgesetzt werden. Hier gibt es verschiedene Hersteller. Wir nutzen beispielsweise Fenstersensoren von Fibaro und von Philio. Der Vorteil ist, dass diese Sensoren nicht nur über den Status des Fensters informieren. Das Modell von Fibaro kann auch die Temperatur auslesen, das von Philio zusätzlich zur Temperatur noch die Helligkeit und kann ebenso als Bewegungsmelder eingesetzt werden. Dafür ist der Sensor von Philio mit 60 Euro teurer als das Modell von Fibaro. Uns haben beide Varianten überzeugt, entsprechend verwenden wir sie auch in unserem Smart Home.

Bewegungsmelder SensativeMöchte man auf eine nicht sichtbare Lösung – als Alternative zu den genannten Sensoren – zurückgreifen, bietet sich der Sensative Strips an. Dieser Sensor wird unauffällig zwischen Fenster und Fensterrahmen geklebt, kann allerdings nur den Status des Fensters übermitteln. Eine weitere Einschränkung ist die Nutzbarkeit dieses Produkts. Die Batterie ist nicht ausstauschbar, kann also nur für 10 Jahre – so das Versprechend des Herstellers – eingesetzt werden. Danach muss man einen neuen Stripes kaufen. Die Sensoren von Philio und Fibaro dagegen sind batteriebetrieben, wenn auch wesentlich größer und auffälliger, werden sie immerhin von außen sichtbar angebracht. Wenn Du Dich näher für die Sensative Stipes interessierst, hilft Dir sicher unser Tutorial zu diesen Fenstersensoren weiter.

Die Frage ist nun, welches Modell man wählen soll. Dazu sollte man vor einem Kauf die eigenen Fenster ausmessen, denn nicht jeder Sensor passt auch in alle Fenster. Außerdem solltest Du Dir überlegen, welche Funktionen Dir wichtig sind. Soll das Gerät auch eine Bewegung erfassen können? Ist es wichtig, dass man den Sensor nicht sehen kann?

Glasbruchsensor gegen Einbrüche

Zusätzlich kann man einen Glasbruchmelder mit den Fenstersensoren verbinden. Dieses Universalmodul wird über eine Vibration darüber informiert, ob eine Schreibe gebrochen ist – beispielsweise durch einen Einbruch. Wie man dieses mit in das Alarmsystem einbaut, werden wir in einem separaten Tutorial in unserer Videoreihe zeigen.

Z-Wave Geräte zur Bewegungserkennung

Bewegungsmelder kann man ebenfalls für das Alarmsystem nutzen. Über diese können sofort Alarme ausgelöst werden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass man niemals nur einen einzelnen dieser Geräte verwenden sollte, andernfalls werden schnell auch mal Fehlalarme ausgelöst. Dies kann schon durch kleine Tiere wie Fliegen etc. geschehen. Wir nutzen daher in fast jedem RMotionsensoraum ein solches Modell, gerne auch mehrere. So müssen erst mehrere Sensoren auslösen, ehe nach einem spezifischen Zeitraum auch der Alarm ausgelöst wird.

Als Bewegungsmelder nutzen wir zum einen das Fibaro Motion Eye. Neben einer Bewegungserkennung übermittelt dieses zudem die Temperatur sowie Helligkeit und kann entsprechend vielfältig auch für andere Smart Home Lösungen eingesetzt werden – beispielsweise die Jalousiensteuerung.

Ebenfalls nützlich ist der Aeotec Multisensor 6. Da dieser Sensor sowohl batteriebetrieben ist als auch über Strom angeschlossen werden kann, ist er vor allem für Trockenbaudecken gut geeignet.

Tipp

Eine Alarmanlage kann auch ohne Bewegungsmelder gut funktionieren, allerdings sollten dann die Fenstersenoren einwandfrei funktionieren. Dafür muss man die Batterien im Auge behalten.

Innen- und Außensirenen

Eine Alarmanlage funktioniert nur mit einer guten Sirene. Hier kann man zwischen Innen- sowie Außensirenen wählen. Für die Innensirenen nutzen wir den Rauchmelder von Popp (Seriennummer: POPE004001). Dieser kann neben eines Rauchsensor auch über eine integrierte Sirene, welche extern angesprochen werden kann. Der Vorteil hierbei ist, dass Rauchmelder sowieso Zuhause benötigt – und somit zwei Funktionen im einem Gerät erhält. Eine externe Sirene ist nicht notwendig. Ein Nachteil ist jedoch, dass das Gerät nur über LUA angesprochen werden kann. Entsprechend werden wir die Funktionsweise innerhalb unserer Videoreihe in einem separaten Tutorial zeigen.

InnensireneAls Alternative zum Popp Rauchmelder kann man auch die externe Sirene von Aeotec verwenden. Bei dieser sind verschiedene Töne auswählbar und sie funktioniert sowohl mit als auch ohne eine Stromversorgung über die Steckdose. Der Nachteil hier: Einbrecher können das Gerät manuell deaktivieren, da dieses nicht fest verbaut ist. Diese Sirene ist somit nur als eine Art Back Up gedacht, für den Fall, dass der Strom ausfällt.

Es gibt natürlich noch weitere Sirenen von anderen Herstellern. Auch Fibaro wird in den nächsten Monaten voraussichtlich Modelle auf den Markt bringen. Am Ende bleibt Dir selbst überlassen, auf welche Kriterien Du besonders Wert legst.

Als Außensirene nutzen wir ein Modell von Abus. Dabei handelt es sich um einen Kombisignalgeber, den wir über ein Z-Wave Modul eansteuern. Leider gibt es nicht viele, gute Z-Wave Außensirenen. Wir hatten in der Vergangenheit schon eine Sirene von Popp im Einsatz mit einem Solarpanel, allerdings hat diese qualitativ nicht überzeugt. Die Abus Sirene werden wir Dir noch innerhalb unserer Videoreihe genauer vorstellen.

Die perfekte Alarmanlage – Videoreihe geht weiter

Wie Du sicher gesehen hast, sind die meisten Z-Wave Geräte doppelt oder mehrfach nutzbar. Bis auf die Sirene von Abus und Aeotec können alle anderen Komponenten beispielsweise für die Heizungs-, Rollladen oder auch Lichtsteuerung zum Einsatz kommen. Es entsteht ein Mehrwert fürs smarte Zuhause.

Gemeinsam wollen wir eine smarte und zuverlässige Alarmanlage bauen. In unseren zukünftigen Videos werden wir die perfekte Lösung genauer zeigen. Dort werden wir die einzelnen Komponenten weiter vorstellen und die Alarmanlage einrichten.

Info

In unserem nächsten Tutorial dieser Videoreihe geht es um die Grundlagen für die Erstellung unserer Smart Home Alarmanlage.
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Nico Bode

Mein Name ist Nico. Ich bin Geschäftsführer einer kleinen Firma für Marketing Dienstleistungen. Ich freue mich, Euch die Smart Home Welt näherzubringen und gemeinsam mit Euch zu lernen.
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1 thought on “Welche Z-Wave Geräte benötigt man für eine Smart Home Alarmanlage? – Videoreihe Alarmanlage – Teil 2”

  1. Hallo Nico

    Hört sich echt super an freue mich auf dieses Videoreihe.

    Aber mal ne andere Frage wird das Forum hier nicht supportet ?

    Ich bin auf der suche nach einer perfekten Lichsteurung ?

    Hast du da nicht was tolles ?

    Gruss Flopsi

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