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DoorBird D2101V – Vorstellung, Einrichtung & Test

Was kann die smarte Türklingel von DoorBird? Wir testen dieses Smart Home Produkt ausführlich, zeigen Dir die Einrichtung und stellen sie vor.

Erst kürzlich haben wir die Fibaro Intercom Türklingel hier bei uns getestet. Dabei hat sich herausgestellt, dass diese leider nicht unsere Erwartungen erfüllt hat. Nun haben wir eine neue smarte Türklingel bestellt, bei uns eingerichtet und ausführlich getestet. Diese wollen wir Dir heute vorstellen. Die DoorBird aus der Reihe D2101V für Einfamilienhäuser ist bei uns im Einsatz. Wir sind sehr zufrieden mit diesem Modell, denn sie ist unserer Meinung nach das perfekte Smart Home Gerät. Warum das so ist, erfährst Du hier!

Die DoorBird vorgestellt

In dem DoorBird Modell, welches wir heute testen wollen, ist eine Kamera im oberen Teil installiert. Diese funktioniert sehr gut. Die Bildqualität ist überzeugend und die Übertragung funktioniert ebenfalls einwandfrei. In der Mitte befindet sich das Mikrofon, der Bewegungsmelder sowie eine Box für die Kommunikation. Am unteren Bereich des Geräts befindet sich ein RFID-Panel. Mit diesem kann man RFID-Chips oder auch Karten konfigurieren und anschließend für die DoorBird D2101V nutzen. Im Lieferumfang des Geräts befindet sich bereits eine Karte sowie ein Chip, beides kann aber auch noch nachbestellt werden.

Ebenfalls mitgeliefert wird ein Netzteil (mit 15 V), das an der DoorBird angeschlossen wird. Anschließend funktioniert diese bereits. Weiterhin benötigt man für die Nutzung der Klingel ein Netzwerkkabel. Solltest Du keine Möglichkeit haben, ein solches Kabel anzubringen, kannst Du auch über ein 2-Draht-System auf ein LAN-System umspringen. Dafür benötigst Du allgemein vier Stromadern, für plus und minus sowie das Netzwerk- bzw. LAN-Singal. Solltest Du ein LAN-Kabel haben, reichen auch die zwei Adern sowie der normale Netzwerkanschluss.

Der Schaltplan

Schaltplan

Wie oben aufgezeigt, siehst Du den Schaltplan der DoorBird. Was die Schaltung des Gerät betrifft, überzeugt uns die DoorBird vollkommen – vor allem im Vergleich zum Intercom von Fibaro. Beim vorliegenden Gerät gibt es beispielsweise zwei externe Eingänge, sodass man zwei Klingelknöpfe mit ins System einbinden kann. Auch ein externer „Gong“ ist möglich, sodass bei einer Betätigung der Klingel der Gong immer zu hören ist, selbst wenn das Netzwerk einmal ausgefallen ist. Die Grundfunktionalität der Türklingel ist immer gegeben. Zwei externe Ausgänge sind ebenfalls vorhanden. Diese sind frei konfigurierbar, auch Zeiten lassen sich individuell einstellen. Die gesamte Verkabelung funktioniert stimmig. Man erhält eine Mischung aus einer klassischen Klingel und einem Smart Home Gerät, sodass man die DoorBird auch ohne Netzwerverbindung benutzen kann.

Die erste Einrichtung

Für die Einrichtung der Klingel muss diese zunächst über das Netzteil mit einer Stromquelle verbunden werden. Danach benötigt man die passende DoorBird App als Android oder iOS Version. Als erstes führt man eine Erstinstalltion durch. Dafür benötigst Du den mitgelieferten Zettel aus dem Karton des Geräts, auf dem zwei QR-Codes abgebildet sind.

Über den Button „Hinzufügen“ in der App kannst Du ein neues Gerät hinzufügen und auf das QR-Code-Symbol klicken. Anschließend scannst Du den linken Code von Deinem Zettel ein. Den abgebildeten, rechten Code benötigt man erst später. Danach kannst Du dem Gerät noch einen Namen geben.

smarte TürklingelDamit ist die Grundeinrichtung abgeschlossen. Jetzt siehst Du schon ein Bild in Deiner App, welches die Kamera aufnimmt.

Klingeltest

Eingerichtet ist die DoorBird, nun können wir die Klingelfunktion testen. Drückt man die Klingel am Gerät selbst, wird dies direkt ohne Verzögerung ans Smartphone via Push-Benachrichtigung weitergeleitet. Dabei wird auch ein Ton erzeugt. Öffnet man diese Benachrichtigung, wird auch ein Bild entsprechend weitergeleitet. So sieht man, was sich vor der Türklingel abspielt. Ein sprachlicher Austausch ist aber noch nicht möglich. Um mit der Person vor der Tür sprechen zu können, muss man das passende Icon (den Telefonhörer) in der App betätigen.

Einstellungen für die DoorBird Türklingel vornehmen

In den App-Einstellungen lassen sich weitere Konfigurationen für die Klingel vornehmen. Beispielsweise kann man hier einen Freisprech Modus aktivieren und auch einen Ton oder Push-Benachrichtigungen festlegen.

Außerdem kann man eine „Administration“ festlegen. Dafür benötigst Du den zweiten QR-Code auf Deinem Zettel. Gib auch Deine E-Mail-Adresse ein und lege einen Namen für das Gerät fest. Anschließend kannst Du detailliert festlegen, wann beispielsweise Bilder von der integrierten Kamera der Klingel aufgezeichnet werden sollen (beispielsweise bei einer Bewegung). Auch die Speicherdauer der Bilder und/oder Videos ist einstellbar, die in der Cloud gespeichert werden. Hierfür gibt es zwei Cloud-Modelle: Zum enen die Free-Version, die nur Bilder speichert und zum anderen die Pro-Version, die auch Videos mit aufzeichnet. Die zweite Version kostet 48 Euro im Jahr. Man kann aber auch mit der Free-Version gut auskommen.

Für den 4D Motion Sensor lassen sich ebenfalls Einstellungen vornehmen. So kann man eine Pause zwischen den Alarmen festlegen oder einstellen, ab welcher Entfernung eine Bewegung erkannt werden soll.

Zeitplan für Aktionen

Eine wichtige Einstellung umfasst das Festlegen eines Zeitplans für Aktionen. Hier kann man einstellen, zu welcher Uhrzeit und an welchem Tag man eine Information über erkannte Aktionen bekommt. Gleichzeitig lassen sich hier aber auch Relais schalten. Dabei kann man Relais bei unterschiedlichen Aktionen wie einer Bewegung oder einem Klingeln schalten. Man kann ein Relais auch öffnen lassen, sobald eine RFID-Karte erkannt wurde. Hier ist man sehr frei und kann verschiedene Ideen umsetzen.

Zeitpläne erstellenFür das Festlegen eines Zeitplans über einzelne RFID-Karten müssen diese zunächst hinzugefügt werden (falls dieser Schritt nicht schon gemacht wurde). Dafür einfach innerhalb der „Administration“ die Einstellungen zum RFID Transponder öffnen. Hier kannst Du eine RFID-Karte oder einen Chip hinzufügen, indem Du diese an der DoorBird Klingel scannst und danach über die App hinzufügst. Jede hinzugefügte Karte (oder auch Chip) kann dann einzeln konfiguriert und auch der einzelne Zeitplan festgelegt werden.

HTTP-Aufrufe

Über HTTP-Aufrufe kann man über eine Schnittstelle unterschiedliche Programme ansprechen und somit verschiedene Aktionen umsetzen. Dies ist neben Fibaro auch mit anderen Smart Home Systemen wie Homematic und RWE Smart Home möglich. Über die App kannst Du entsprechend die HTTP-Aufrufe auswählen und danach eine URL eingeben. Diese erstellten Aufrufe kannst Du anschließend innerhalb der Erstellung eines Zeitplans verwenden. So kannst Du verschiedene Aktionen erstellen und beispielsweise ein Licht damit steuern. Näher gehen wir darauf auch noch in einem weiteren Tutorial ein.

Peripherie Geräte

Von DoorBird gibt es noch Zubehör, welches man für die Türklingel nutzen kann. Zum Beispiel gibt es eine Gegensprechanlage oder ein sogenanntes Innensicherheitsmodul, welches mit der Klingel verbunden wird, aber extern über das WLAN angeschlossen ist. Es hat die gleichen Ausgänge und externen Relais wie die Türklingel. Um für mehr Sicherheit zu sorgen, kann man dieses Modul hinzufügen. Nutzt man das Sicherheitsmodul nicht, könnte die DoorBird (wie auch andere außen angebrachte Klingeln) einfacher gehackt werden. Doch durch das Modul kann die Klingel ein Signal an dieses geben, sodass das Sicherheitsmodul erst das Relais öffnet. Dadurch wird verhindert, dass von außen Kabel ans Türschloss führen. Dies wird stattdessen von innen erledigt und es ist nicht möglich, außen angebrachte Kabel zu manipulieren.

Natürlich gibt es neben den erwähnten Einstellungen noch viele mehr. Diese findest Du alle in Deiner App aufgelistet und kannst sie nach Belieben für Deine Ansprüche festlegen.

DoorBird NachtsUnser Fazit

Wir können die DoorBird Türklingel auf jeden Fall weiter empfehlen. Unserer Meinung nach handelt es sich hierbei um ein perfektes Smart Home Gerät. Gerade durch die Möglichkeit der HTTP-Aufrufe kann man es fast in jede Zentrale einbinden. Auch im Dunkeln ist die Klingel gut einsetzbar. Dank des integrierten Infrarot-Sensors kann man selbst bei Nacht ein klares Bild bekommen.

Die smarte Türklingel verfügt über alle wichtigen Funktionen. Das Kamerabild ist immer verfügbar und die Reaktionszeit sehr gut. Auch durch die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten kann man die Klingel nach den eigenen Vorstellungen installieren. Ganz klar ein super Produkt!

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Maren Frankreiter

Hallo, ich heiße Maren. Ich freue mich darauf, Dich auf Deinem Weg zum Smart Home begleiten zu dürfen und gemeinsam alles rund um dieses Thema zu erfahren.
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